Welches Problem löst die Idee?
In CNC-Werkstätten erstellt der Programmierer die G-Code-Datei am Rechner, kopiert sie auf einen USB-Stick, trägt ihn zur Maschine und steckt ihn ein. Das wiederholt sich bei jeder Programmänderung; Sticks gehen verloren, werden beschädigt, übertragen Viren, und die falsche Dateiversion landet auf der Maschine. Ältere Maschinen haben keinen Netzwerkanschluss, eine neue Steuerung ist teuer. Zudem weiß der Werkstattinhaber nicht, wie lange welche Maschine läuft und wie lange sie stillsteht; die Produktionsplanung beruht auf Schätzungen.
Zielkunden
- Kleine und mittlere CNC-Zerspanungsbetriebe
- Werkzeug- und Formenbauer sowie Hersteller von Präzisionsteilen
- Holz- und Möbelbetriebe mit CNC-Fräsen
- Händler und Servicepartner für CNC-Maschinen
- CNC-Werkstätten von Berufsschulen
So funktioniert das Produkt
Das Gerät wird in den USB-Port der Maschine gesteckt und erscheint dort wie ein USB-Stick. Der Programmierer verbindet sich per Rechner oder Smartphone mit der Weboberfläche des Geräts und lädt die Datei über das Werkstatt-WLAN hoch; sie ist sofort an der Maschine sichtbar. Dateihistorie und Versionsinformationen werden auf dem Gerät gespeichert. In der Ausbaustufe erfassen Sensoren am Gerät oder an der Maschine Lauf-, Leerlauf- und Stillstandszeiten, und ein zentrales Dashboard zeigt Status und Nutzungsberichte aller Maschinen.
Was die erste Version (MVP) braucht
- USB-Stick-Emulation: Die Maschine erkennt das Gerät als Standard-USB-Stick
- Datei-Upload per WLAN: G-Code-Dateien aus dem Browser senden
- Dateiverwaltung: Auflisten, Löschen und Versionshistorie
- Einfache Einrichtung: Assistent für die WLAN-Verbindung beim ersten Start
- Zugriffskontrolle: passwortgeschützte Weboberfläche und Benutzerrechte
- Ansicht mehrerer Maschinen: alle Geräte der Werkstatt auf einem Bildschirm
- Maschinenüberwachung: Erfassung von Lauf- und Stillstandszeiten mit einfachem Bericht
Erlösmodell
- Geräteverkauf (Hardware pro Maschine)
- Monatliches Abo für Maschinenüberwachung und Berichte
- Gebühren für Installation, Kompatibilitätstest und technischen Service
- Großhandel an CNC-Händler und Vertrieb unter deren eigener Marke
Warum jetzt?
In Werkstätten laufen Maschinen viele Jahre, und eine neue Steuerung, nur um ältere Maschinen ins Netz zu bringen, rechnet sich für die meisten Betriebe nicht. Digitalisierung und die Erfassung von Produktionsdaten erreichen auch kleine Werkstätten. Ein Plug-and-play-Gerät deckt diesen Bedarf ohne großes Transformationsprojekt. Die starke Zerspanungs- und Formenbaubranche in der Türkei bietet zusammen mit kleinen Werkstätten in Europa ein breites Absatzfeld.
Schneller Start auf fertiger Plattform
Hakans Gerät DNC Box ist als Raspberry-Pi-basierte Hardware und Software einsatzbereit, die in den USB-Port der CNC-Maschine gesteckt wird und G-Code-Dateien über das Werkstatt-WLAN überträgt. Statt Produktentwicklung können Sie sich direkt auf Praxistests, Gehäuse und Vertriebskanal konzentrieren.
Fahrplan von A bis Z
- Idee validieren (1 Woche): Gespräche mit Zielkunden, Wettbewerbs- und Preisrecherche; in einer kostenlosen Voranalyse schärfen wir die Idee gemeinsam.
- Umfang und Design (1–2 Wochen): MVP-Funktionsliste, Screen-Designs und technische Architektur; schriftlicher Umfang und Angebot.
- MVP entwickeln (6–10 Wochen): Schrittweise Entwicklung mit wöchentlichen Demos und Testumgebung; der Quellcode gehört Ihnen.
- Pilotphase (2–4 Wochen): Echter Einsatz mit den ersten Kunden, Feedback und Korrekturen.
- Launch und Wachstum (laufend): Veröffentlichung in App Store und Google Play, Website und SEO, Zahlungen und Abos, neue Module.
Die Zeiten sind Schätzungen; sie werden nach Klärung des Umfangs im schriftlichen Angebot festgelegt.
Risiken und Lösungen
- Maschinenkompatibilität: Testen Sie das USB-Verhalten verschiedener Steuerungen und veröffentlichen Sie eine Liste kompatibler Maschinen
- Hardwarebeschaffung und Gewährleistung: Arbeiten Sie mit mehreren Lieferanten, nutzen Sie industrietaugliche Gehäuse und Überspannungsschutz und planen Sie erforderliche Konformitätsverfahren wie CE ein
- Netzwerksicherheit: Schützen Sie das Gerät im Werkstattnetz mit verschlüsseltem Zugang und Updates und machen Sie es nicht direkt aus dem Internet erreichbar
Technologien
Häufige Fragen
Funktioniert das Gerät mit jeder CNC-Maschine?
Ziel ist der Betrieb mit dem Großteil der Maschinen, die Dateien von USB-Sticks lesen können, doch das USB-Verhalten der Steuerungen unterscheidet sich. Vor dem Verkauf sollte ein Kompatibilitätstest mit dem Maschinenmodell erfolgen.
Muss in die Software der Maschine eingegriffen werden?
Nein. Das Gerät erscheint an der Maschine wie ein gewöhnlicher USB-Stick; an der Steuerung sind keine Einstellungs- oder Softwareänderungen nötig.
Braucht die Maschinenüberwachung zusätzliche Hardware?
Um Lauf- und Stillstandszeiten zu messen, kann je nach Maschine ein Stromsensor oder ein Signalanschluss ergänzt werden. Das wird in der Ausbaustufe je nach Maschinentyp festgelegt.
Was passiert, wenn es in der Werkstatt kein Internet gibt?
Für die Dateiübertragung ist kein Internet nötig; das Gerät arbeitet über das lokale WLAN der Werkstatt. Internet wird nur für das Fernüberwachungs-Dashboard benötigt.
