Welches Problem löst die Idee?
Der größte Stress für E-Auto-Fahrer ist, nicht im Voraus zu wissen, ob das Ladegerät am Ziel frei, funktionsfähig und mit dem eigenen Fahrzeug kompatibel ist. Hotels, Einkaufszentren, Wohnanlagen und Unternehmen bauen Stationen für Kunden oder Bewohner, erfassen aber oft von Hand, wer wann lädt, ob das Gerät defekt ist und wie die Stromkosten aufgeteilt werden. Die Folge: Geräte stehen ungenutzt herum oder es kommt zu Streit zwischen wartenden Nutzern. Der Betrieb braucht ein einfaches Werkzeug für Reservierung und Nutzungserfassung unter eigener Marke.
Zielkunden
- Hotels und Ferienanlagen, die Gästen Lademöglichkeiten bieten
- Einkaufszentren und Business-Center mit Ladepunkten im Parkhaus
- Hausverwaltungen von Wohnanlagen mit gemeinsamer Ladestation
- Unternehmen mit E-Fahrzeugflotte
- Restaurants, Cafés und Raststätten
So funktioniert das Produkt
In der Fahrer-App zeigt eine Karte die Stationen mit Steckertyp, Leistung und aktueller Belegung; Nutzer reservieren ein passendes Zeitfenster und starten die Sitzung vor Ort per QR-Code. Im Web-Dashboard definieren Betriebe ihre Stationen, legen Preise und Nutzungsregeln fest und verwalten Reservierungen und Störungsmeldungen. Unterstützt werden Szenarien wie wohnungsbezogene Nutzungsberichte für Wohnanlagen oder gästespezifische Zugangscodes für Hotels. Für die Fernüberwachung der Geräte wird über die von der Ladetechnik unterstützten Protokolle integriert.
Was die erste Version (MVP) braucht
- Stationskarte: Standort, Steckertyp, Leistung und aktuelle Belegung
- Reservierung: Zeitfenster wählen, Stornierung und Erinnerung
- Sitzungsstart per QR: Laden an der Station per Code starten und beenden
- Betreiber-Dashboard: Stationen, Preise und Nutzungsregeln festlegen
- Nutzungsberichte: Verbrauchsaufstellung nach Nutzer, Wohnung oder Zimmer
- Störungsmeldung: Meldung mit Foto durch Nutzer und Warnung an den Betrieb
- Zugangsverwaltung: Modi für öffentlich, nur Gäste oder nur Bewohner
Erlösmodell
- Monatliches oder jährliches Abo für Betriebe nach Anzahl der Stationen
- Provision auf Ladesitzungen über die App
- Einrichtung einer White-Label-App unter der Marke des Betriebs
- Integration der Ladetechnik und Installationsberatung
Warum jetzt?
Während die Zahl der Elektroautos in der Türkei und in Europa steigt, besteht die Ladeinfrastruktur neben großen Netzen aus kleinen, verstreuten Stationen von Hotels, Einkaufszentren und Wohnanlagen. Diese kleinen Betriebe haben nur begrenzten Zugang zur Software großer Betreiber und brauchen ein schlankes Werkzeug, das sie unter eigener Marke verwalten können. Die Konzentration auf geschlossene Nutzergruppen wie Wohnanlagen und Hotels ermöglicht eine Nische, ohne direkt mit den großen Netzen zu konkurrieren.
Schneller Start auf fertiger Plattform
Hakans fertige E-Auto-Lade-App existiert bereits als mobile App zum Finden und Verwalten von Ladestationen. Statt bei null zu beginnen, verkürzt die Erweiterung dieser Basis um Betreiber-Dashboard und Reservierungsablauf die MVP-Zeit.
Fahrplan von A bis Z
- Idee validieren (1 Woche): Gespräche mit Zielkunden, Wettbewerbs- und Preisrecherche; in einer kostenlosen Voranalyse schärfen wir die Idee gemeinsam.
- Umfang und Design (1–2 Wochen): MVP-Funktionsliste, Screen-Designs und technische Architektur; schriftlicher Umfang und Angebot.
- MVP entwickeln (8–12 Wochen): Schrittweise Entwicklung mit wöchentlichen Demos und Testumgebung; der Quellcode gehört Ihnen.
- Pilotphase (2–4 Wochen): Echter Einsatz mit den ersten Kunden, Feedback und Korrekturen.
- Launch und Wachstum (laufend): Veröffentlichung in App Store und Google Play, Website und SEO, Zahlungen und Abos, neue Module.
Die Zeiten sind Schätzungen; sie werden nach Klärung des Umfangs im schriftlichen Angebot festgelegt.
Risiken und Lösungen
- Kompatibilität der Ladegeräte: Starten Sie mit Unterstützung gängiger Protokolle für verschiedene Marken und erweitern Sie die Integration Gerät für Gerät
- Regulierung: Stromverkauf und Ladedienstleistungen können eine Lizenz erfordern; klären Sie vor der Installation mit einem Juristen den Lizenzstatus des Betriebs und die Vorgaben der türkischen Energieregulierungsbehörde EPDK
- Standort- und Zahlungsdaten: Erstellen Sie nach KVKK (türkisches Datenschutzgesetz) eine Einwilligung und Datenschutzhinweise und verarbeiten Sie Kartendaten über einen lizenzierten Zahlungsdienstleister
Technologien
Häufige Fragen
Brauche ich eine eigene Ladestation, um eine Ladestations-App aufzubauen?
Nein. Das Geschäftsmodell beruht darauf, die Software Hotels, Einkaufszentren und Wohnanlagen mit Stationen im Abo anzubieten. Sie können ohne eigene Station als Softwareanbieter starten.
Funktioniert die App mit Ladegeräten aller Marken?
Für Fernüberwachung und Fernstart muss das Gerät ein offenes Kommunikationsprotokoll unterstützen. Bei Geräten ohne diese Unterstützung funktionieren Reservierung und Nutzungserfassung per QR trotzdem, der aktuelle Status wird jedoch manuell aktualisiert.
Brauche ich eine Lizenz, um Nutzern das Laden zu berechnen?
Stromverkauf und Ladedienstleistungen unterliegen dem Energierecht. Bevor Sie einen kostenpflichtigen Dienst anbieten, sollten Sie den Lizenzstatus des Betriebs mit einem Juristen prüfen.
Wie funktioniert es für Wohnanlagen?
Die Hausverwaltung gibt die Station nur für Bewohner frei, die App regelt die Reihenfolge der Reservierungen, und der wohnungsbezogene Verbrauchsbericht kann in die Nebenkostenabrechnung übernommen werden.