Welches Problem löst die Idee?
Viele Hersteller sammeln Händlerbestellungen noch per Telefon, Messenger und per E-Mail verschickten Tabellen. Ändert sich die Preisliste, wird sie jedem Händler einzeln geschickt, und Bestellungen kommen zu alten Preisen herein. Händler rufen ständig den Außendienst an, um Bestand und Liefertermin zu erfahren. Da Bestellungen manuell an Produktion und Versand weitergegeben werden, entstehen Fehler und Verzögerungen. Allgemeine B2B-Software deckt branchentypische Details wie Varianten, Maße, Farben oder Stoffe nicht ab, weshalb Hersteller sie nicht annehmen.
Zielkunden
- Möbelhersteller
- Textil- und Bekleidungshersteller
- Hersteller von Baustoffen und Farben
- Hersteller von Verpackungen und Non-Food-Konsumgütern
- Großhändler und Distributoren mit großem Händlernetz
So funktioniert das Produkt
Der Hersteller legt seine Produkte mit branchenspezifischen Varianten (Maß, Farbe, Stoff, Material) im Portal an und ordnet jeder Händlergruppe eine eigene Preisliste zu. Der Händler meldet sich mit eigenem Zugang an, sieht aktuelle Preise und Bestände, füllt den Warenkorb und sendet seine Bestellung. Während die Bestellung Freigabe, Produktion und Versand durchläuft, verfolgt der Händler den Status live. Außendienstmitarbeiter können im Namen des Händlers bestellen und ihre Provisionen verfolgen. Aktionen und Mitteilungen gehen zentral an alle Händler. Das Portal wird an ERP- und Buchhaltungssoftware angebunden und macht die manuelle Übertragung von Bestellungen überflüssig.
Was die erste Version (MVP) braucht
- Händler-Login: Benutzer- und Rechteverwaltung pro Händler
- Produktkatalog: branchenspezifische Varianten, Maße und Farben
- Preislisten: unterschiedliche Preise und Rabatte je Händlergruppe
- Online-Bestellung: Warenkorb, Bestellbestätigung und Bestellhistorie
- Bestellstatus: Produktions- und Versandstufen für den Händler sichtbar
- Aktionen und Mitteilungen: zentrale Information aller Händler
- Außendienstmodul: Bestellung im Namen des Händlers und Provisionsverfolgung
- Integration: Übertragung der Bestellungen an ERP- und Buchhaltungssoftware
Erlösmodell
- Monatliches oder jährliches Abonnement für Hersteller
- Einrichtung, Katalogimport und Schulung
- Gebühr für ERP-, Buchhaltungs- und Marktplatz-Integration
- Zusatzmodule wie 3D-Planer, AR oder Kiosk
Warum jetzt?
Um die Nachfrage ihrer Händler schneller und fehlerfrei zu bedienen, müssen Hersteller ihre Bestellprozesse digitalisieren. Auch Händler wollen heute wie Endkunden sofort Preis, Bestand und Liefertermin sehen. Da allgemeine B2B-Software Branchendetails nicht abdeckt, wird ein auf eine Branche fokussiertes Portal leichter angenommen. Die produktions- und exportorientierten Branchen der Türkei verstärken diesen Bedarf auch bei Firmen, die mit Händlern und Distributoren in Europa arbeiten.
Schneller Start auf fertiger Plattform
Hakans Plattform MobilyaPro B2B für Möbelhersteller mit Händler-, Bestell- und Preislistenverwaltung, 3D-Raumplaner, AR, Marktplatz-Integration, Verkaufsprovisionssystem und Kiosk-Modus ist die fertige Basis dieser Idee. Im Möbelbereich direkt einsetzbar, lässt sie sich durch Anpassung der Produktstruktur auf andere Branchen erweitern.
Fahrplan von A bis Z
- Idee validieren (1 Woche): Gespräche mit Zielkunden, Wettbewerbs- und Preisrecherche; in einer kostenlosen Voranalyse schärfen wir die Idee gemeinsam.
- Umfang und Design (1–2 Wochen): MVP-Funktionsliste, Screen-Designs und technische Architektur; schriftlicher Umfang und Angebot.
- MVP entwickeln (8–12 Wochen): Schrittweise Entwicklung mit wöchentlichen Demos und Testumgebung; der Quellcode gehört Ihnen.
- Pilotphase (2–4 Wochen): Echter Einsatz mit den ersten Kunden, Feedback und Korrekturen.
- Launch und Wachstum (laufend): Veröffentlichung in App Store und Google Play, Website und SEO, Zahlungen und Abos, neue Module.
Die Zeiten sind Schätzungen; sie werden nach Klärung des Umfangs im schriftlichen Angebot festgelegt.
Risiken und Lösungen
- Händler steigen nicht um: anfangs Bestellungen durch den Außendienst im Namen des Händlers zulassen und mit den bestellstärksten Händlern beginnen.
- Komplexität der ERP-Integration: im MVP mit dateibasiertem Austausch starten und die API-Integration für eine spätere Phase planen.
- Sicherheit von Händler- und Bestelldaten: rollenbasierte Rechte, verschlüsselte Verbindungen und Datenschutzhinweise gemäß KVKK bzw. DSGVO verwenden.
Technologien
Häufige Fragen
Für welche Branchen eignet sich ein Händlerportal?
Für jeden Hersteller, der über ein Händlernetz verkauft; in variantenreichen Branchen wie Möbel, Textil und Baustoffe ist der Unterschied besonders deutlich.
Funktioniert das Portal mit unserem bestehenden ERP-System?
Ja. Bestellungen und Bestandsdaten lassen sich per API oder Dateiaustausch an bestehende ERP- und Buchhaltungssoftware anbinden.
Können jedem Händler unterschiedliche Preise angezeigt werden?
Ja. Für eine Händlergruppe oder einen einzelnen Händler lassen sich eigene Preislisten und Rabatte festlegen.
Können Händler über mobile Geräte bestellen?
Ja. Das Portal wird als PWA für Smartphone und Tablet konzipiert.